Vom Tun-Modus in den Sein-Modus

28. Mai 2013

Mai 2013, Quell: Die Jahrtausende alte Meditations-Übung „Shamata“ bedeutet „in Frieden verweilen“ und es fällt den meisten Menschen zunächst richtig schwer, nichts zu tun.

Wie kann das gehen, für eine bestimmte Zeit ganz im „Hier und Jetzt“ zu sein, ohne an Vergangenheit oder Zukunft zu denken? Karl-Ludwig Leiter ist einer der Seminarleiter in Schloss Heinsheim, dem angesagten Pilgerort in Sachen Meditation. Er geht die Sache mit viel Lebenserfahrung, Hintergrundwissen, Humor sowie großem Einfühlungsvermögen an. Die gute Nachricht ist: Meditation lässt sich lernen und gerade auch den Menschen, die sich als körperliche oder geistige „Zappel-Philippe“ kennen, tut es besonders gut, dabei aus dem Tun-Modus in den Sein-Modus zu gelangen.

In der sympathischen Gruppenatmosphäre wird schnell klar: Jeder profitiert davon, durch die Meditation befähigt zu werden, den Blick zu weiten und gleichzeitig seine Linse für das Wesentliche im Leben scharf zu stellen – egal ob Hausfrau oder Manager, jung oder alt, egal in welcher Lebenssituation man gerade steckt beziehungsweise vor welcher Herausforderung man steht.

Von Martina Guthmann. Zum Artikel.