Der Zauber im Augenblick

22. November 2013

Meditation, Entschleunigung und die Entdeckung der Gegenwart

Jeder Moment unseres Lebens ist einzigartig.

Ob er mit Freude erlebt wird oder als schmerzhaft erfahren wird, hängt zum großen Teil von unserer Einstellung ab.
Menschen haben die Tendenz entweder in der Vergangenheit zu schwelgen oder von einer Zukunft zu träumen, die sehr wahrscheinlich doch nicht so kommt wie erhofft. Oder wir haben Angst vor dem, was vielleicht kommen könnte, oder stecken in Themen fest, die längst vergangen und vorüber sind. Diese Ungleichzeitigkeit hat uns unserem eigenen Leben entfremdet. Die meisten Menschen können den Augenblick nicht wirklich erleben, geschweige denn genießen.

Es ist keine einfache Kunst, sein Leben zu genießen.

Tempo und Leistungsdruck der modernen Welt haben viele Menschen von einem Erleben des Augenblicks abgeschnitten. Wir sind zu schnell und drehen uns endlos in einem Hamsterrad, das wir letztendlich selber am Laufen halten. Wir müssten entschleunigen, wissen aber nicht wie. Unser rastloser Geist will nicht zur Ruhe kommen und dreht sich unablässig im Kreis.

Meditation bringt uns wieder mit uns selbst in Kontakt.

Erst wenn wir eine bodenständige Verbindung mit dem Hier und Jetzt unseres Lebens gefunden haben, sind wir in Harmonie und Einklang mit uns selbst.Durch Meditation können wir die ursprüngliche Magie wieder entdecken, die die zeitlosen Momente unserer Kindheit verzaubert haben.

Meditation, das ist die Fähigkeit, jeden Augenblick frisch zu erleben.

MEDITATION IST NICHT WAS MAN DENKT. Kolumne von Karl Ludwig Leiter.

Tipp: Meditation Intensiv Seminar zum Jahresbeginn – 4.-10. Januar 2014 mit Karl Ludwig Leiter auf Schloss Heinsheim.

 

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